kaffeefakten

Kaffeefakten, die nicht jeder kennt

Viele Menschen trinken tagtäglich das Kultgetränk Kaffee. Doch wie viel wissen Sie eigentlich über das beliebte Heißgetränk? Um Sie ein wenig über Kaffee aufzuklären, werde ich hier ein paar Kaffeefakten auflisten, die vielleicht nicht jedem bekannt sind.

Die Entdeckung des Kaffees

Diese geht auf die Beobachtungen eines Ziegenhirtes zurück, dessen Ziegen an nächtlicher Überaktivität gelitten haben. Als der Hirte einem Mönch aus dem benachbarten Kloster davon berichtete, entdeckte dieser, dass die Ziegen von den roten Beeren eines Strauches naschten. Der Mönch hat diese Beeren mit heißem Wasser übergossen und somit den ersten Kaffee zubereitet.

Zu viel Koffein?

Zu viel Koffein kann sogar tödlich wirken. Denn wer ungefähr 100 Tassen am Tag trinkt, der bringt seinen Koffeinspiegel im Blut auf einen lebensbedrohlich hohen Wert. Zur Beruhigung: Bisher ist kein Todesopfer bekannt, was angesichts der zu trinkenden Menge wohl kaum verwunderlich sein mag. Zumindest gilt das für uns Menschen. Denn die Kaffeepflanze hat schließlich das Koffein nur entwickelt, um sich vor Insekten zu schützen. Das Alkaloid ist nämlich eine Art natürliches Insektenvernichtungsmittel.

2300 Tassen pro Sekunde

Jährlich werden weltweit ca. 500 Milliarden Tassen Kaffee getrunken. Die Finnen sind hierbei die, die am meisten Konsum pro Kopf haben, nämlich 13 kg Kaffeepulver pro Jahr. Deutschland hat im Vergleich dazu nur einen Verbrauch von der Hälfte des Verbrauchs der Finnen. Umgerechnet sind das dann in etwa 2300 Tassen pro Sekunde. Entgegen vieler Erwartungen liegt die Türkei mit 0,5 kg an der unteren Grenze des europäischen Kaffeeverbrauchs.

Kirschen statt Bohnen

Weil eine Kaffeepflanze eigentlich zu den Rötegewächsen mit zymösen Blütenständen gehört, kann man bei einer Kaffeebohne eigentlich nicht von einer Bohne sprechen, sondern viel mehr von einer roten Steinfrucht, der Kaffeekirsche.
Eine Kaffeepflanze kann übrigens innerhalb eines Jahres nur so viele „Kirschen“ tragen, um eine 500g Packung Röstung zu füllen.

Der teuerste Kaffee

Der mit Abstand teuerste Kaffee, mit erstaunlichen 80 Euro pro Tasse, ist der sogenannte Kopi Luwak aus Indonesien. Die Kaffeebohnen werden hierbei von einer bestimmten Wildkatzengattung verspeist, verdaut und nachher wieder ausgeschieden. Mit dem Endprodukt beginnt dann die Röstung. Wegen der Verdauungssäfte entsteht das einzigartige Kaffeearoma, welches den überaus teuren Preis des Kaffees erklärt. Ob man diesen nun trinken will, gerade weil er im Verdauungstrakt eines Tieres war, ist jedem selbst überlassen.

Tag des Kaffees

Es existieren tatsächlich nationale Kaffee-Feiertage. In den USA liegt dieser auf dem 29.09, in Deutschland auf dem 28.09, in Irland auf dem 19.09 und in Japan auf dem 01.10. Warum es ausgerechnet der Herbst ist, auf den dieser Feiertag fällt, ist jedoch leider unbekannt. Obwohl Kaffee ein sehr beliebtes Getränk weltweit ist, ist dieser Feiertag nicht staatlich anerkannt und somit kein offizieller Feiertag.

Kaffee vom Kaffeevollautomaten

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Seitdem ich meinen eigenen Kaffeevollautomat habe, wurde ich schon öfter von einigen Freunden gefragt, ob sich so eine Anschaffung überhaupt lohnt. Verständlich, dass diese Frage nur von den eingesessenen „Ein-Sorte-Trinkern“ kommt. Damals habe ich mir meine Gerät durch diesen Kaffeevollautomaten Test 2016 gefunden. Ich erkläre ihnen dann immer, dass ich auch gerne mal Abwechslung beim Kaffeetrinken haben will und nicht nur immer den „Standardkaffee“ trinken will. Das können sie dann immer schwer verstehen, weil der normale Kaffee doch „am besten“ sei. Für mich ist Kaffee genau wie Essen, ich kann nicht jeden Tag Pizza essen, irgendwann wird es langweilig und öde. Deshalb brauche ich meine Abwechslung beim Kaffeetrinken und wechsle fast täglich die verschiedenen Sorten durch.

Meine Freunde haben mich damit so weit bewogen, dass ich einen kleinen Beitrag zum Thema „Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?“ schreiben will. Ich will die verschiedenen Vorteile, aber natürlich auch Nachteile eines solchen Geräts aufzeigen, damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt.

 

Abwechslung und andere Vorteile

In meiner kleinen Geschichte hat sich schon der erste Vorteil gezeigt: Die Abwechslung. Viele Leute wollen einfach eine Abwechslung beim Kaffee haben. Außerdem will ich meinen Gästen immer das passende Getränk anbieten können.

Der nächste Punkt ist zwar offensichtlich, wird aber oft vergessen: Die Simplizität. Es gibt meiner Meinung nach kein simpleres Kaffeezubereitungsgerät als einen Kaffeevollautomat. Die Maschine muss nur eingeschaltet werden, gegebenenfalls Bohnen bzw. Wasser nachgefüllt werden, und auf die gewünschte Kaffeesorte gedrückt werden. Jetzt ein paar Sekunden warten und der Kaffee ist schon fertig.

Ein weiterer Vorteil ist der Pflegeaufwand. Ein Kaffeevollautomat ist dank des automatischen Reinigungsprogramms sehr pflegeleicht. Zwar sollte die Maschine regelmäßig noch zusätzlich gereinigt werden(siehe „Kaffeevollautomat – Die richtige Reinigung), aber dieser Aufwand ist im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen gering.

Mein letzter Vorteil ist die frische des Kaffees. In einem Kaffeevollautomat werden in der Regel frische Bohnen in einen Behälter gefüllt, die dann beim Zubereiten immer frisch gemahlen werden. Dadurch entfaltet sich ein unbeschreibliches Kaffeearoma.

 

Nachteile

Das bringt mich auch gleich zum ersten Punkt der Nachteile: Die Kosten. Ein Kaffeevollautomat ist ohnehin schon eine sehr teure Anschaffung. Mit 500€+ sollte hierbei schon gerechnet werden, wenn man einen qualitativ hochwertigen Kaffeevollautomat haben will. Zu diesen hohen Kosten kommen dann noch die Folgekosten hinzu. Gute frische Kaffeebohnen sind in der Regel teurer als Kaffeepulver oder Kapseln. Einige Vollautomaten bieten zwar auch die Funktion an, Kaffeepulver zu verarbeiten, aber wenn man sich schon eine so teure Maschine zulegt, dann sollte nicht an den Bohnen gespart werden, denn so verliert der Kaffee sein frisches Aroma.

Ein weiterer kleiner Störpunkt für mich ist die Lautstärke der Maschine – zum Glück nur während der Zubereitung. Während er Kaffee zubereitet wird, wird der Kaffeevollautomat schon sehr laut im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen. Aber, dass ein so großes Gerät nicht leise sein kann, war mir schon im Voraus klar. Wie gesagt ist das nur ein kleiner Störfaktor.

Apropos Größe, ein Kaffeevollautomat nimmt sehr viel Platz ein, weil es ja doch meist ein sehr wuchtiges Gerät ist. Also erst prüfen, ob das Gerät überhaupt in Ihre Küche hineinpasst.

Das waren die, meiner Meinung nach, nennenswerten Vor- und Nachteile eines Kaffeevollautomaten. Ich hoffe, dass Ihnen die Entscheidung, ob sich ein Kaffeevollautomat für Sie lohnt, durch meine Auflistung erleichtert wird.
Vergessen Sie nicht: Abwechslung ist das wichtigste!

Quellen: aroma-kaffeevollautomat.de
delonghi.com

instantkaffee

Instant Kaffee

Jeder kennt es: Morgens klingelt der Wecker, aber das Bett ist einfach viel zu gemütlich. Deswegen wird die Schlummerfunktion aktiviert – und das 4 mal hintereinander. Dadurch geht wertvolle Zeit am Morgen verloren, wodurch man dann in schieren Stress gerät. Nicht einmal hat man noch Zeit sich einen Kaffee zu machen, um frisch zu werden. So beginnt der Tag gleich stressreich und voller Müdigkeit.
Für dieses Problem habe ich nun aber endlich eine Lösung gefunden: Instant Kaffee. Viele denken sich jetzt wohl Sachen wie „Instant Kaffee schmeckt doch widerlich“ oder „Das kann nichts Gutes sein“. Na klar, wer Instant Kaffee trinkt, darf keine Geschmacksexplosion erwarten, aber er ist nicht wirklich schlecht. Seinen Zweck, mich wach zu halten, erfüllt er auf jeden Fall. Um Ihnen das Thema, Instant Kaffee, näher zu bringen, widme ich diesen Beitrag eben diesem.

Wie wird Instant Kaffee hergestellt?

Viele Menschen denken, ein Instant Kaffee sei jedes kaffeehaltige Getränk, das sich mit etwas heißem Wasser in eine „Spezialität“ verwandelt. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Instant Kaffee ist im eigentlichen Sinne nur ein reines Kaffeeextrakt. Dieses wird aus Kaffee hergestellt und enthält keine weiteren Zusatzstoffe wie zum Beispiel Milchpulver, Aromastoffe oder Geschmacksverstärker. Hergestellt wird der Instant Kaffee durch vier verschiedene Schritte in der Kaffeerösterei

Erster Schritt: Das Rösten und Mahlen rohen Kaffees

Wichtig ist hierbei, dass beim Mahlen eine gewisse Achtsamkeit eingehalten werden muss, denn hier sollte eine recht grobe und einigermaßen gleichmäßige Konsistenz entstehen, damit der reibungslose Ablauf der nächsten Schritte gewährleistet ist.

Zweiter Schritt: Extrahieren aus dem gemahlenen Kaffee

Für diesen Schritt sind komplexe Maschinensysteme, die sogenannten Extraktionssäulen oder Perkolatorenbatterien, und ein möglich weiches Wasser von Nöten. Die Säulen werden nun mit Kaffee gefüllt und das Wasser auf einer bestimmten Temperatur, einer fest bestimmten Frequenz und Druck hinzugegeben. Dadurch entsteht der sogenannte Dünnsaft, der im nächsten Schritt weiter verarbeitet wird.

Dritter Schritt: Konzentrieren des Extrakts

Hier wird dem gewonnenen Dünnsaft das hinzugegebene Wasser wieder entzogen, wodurch ein Kaffeedicksaft entsteht. Dieser Schritt wird mit einem ausgeklügelten Temperatursystem durchgeführt. Der Dünnsaft wird so stark gekühlt, dass das Wasser kristallisiert. Dadurch lässt es sich jetzt vom Kaffeeextrakt trennen.

Vierter Schritt: Trocknen des Extrakts

Bei diesem Schritt gibt es mehrere Möglichkeiten, das Extrakt zu trocknen: Das Sprühtrocknen, die Agglomeration oder das Gefriertrocknen.
Das Sprühtrocknen wird im Trockenturm durchgeführt. Dabei wird das Konzentrat versprüht und das Wasser verdunstet, so dass feine Kaffeekügelchen entstehen. Die Agglomeration ist das perfektionierte Sprühtrocknen. Nach dem Trocknen werden die Kügelchen noch einmal eingesprüht, so dass die bekannten Kaffeekörnchen entstehen. Beim Gefriertrocknen bleibt sehr viel vom ursprünglichen Aroma übrig, weil das Konzentrat extrem schnell abgekühlt wird.

Wie viel Kalorien hat ein Instant Kaffee?

Im Grunde hat ein Instant Kaffee, dem kein Zucker oder Milch hinzugefügt wurde, auch kaum Kalorien. Hier ist es nämlich ähnlich wie mit schwarzem Kaffee: Solange kein Zucker enthalten ist, hat er kaum Kalorien, denn nur diese Zusatzstoffe treiben den Kaloriengehalt von Kaffee in die Höhe.