Kaffee vom Kaffeevollautomaten

Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?

Seitdem ich meinen eigenen Kaffeevollautomat habe, wurde ich schon öfter von einigen Freunden gefragt, ob sich so eine Anschaffung überhaupt lohnt. Verständlich, dass diese Frage nur von den eingesessenen „Ein-Sorte-Trinkern“ kommt. Damals habe ich mir meine Gerät durch diesen Kaffeevollautomaten Test 2016 gefunden. Ich erkläre ihnen dann immer, dass ich auch gerne mal Abwechslung beim Kaffeetrinken haben will und nicht nur immer den „Standardkaffee“ trinken will. Das können sie dann immer schwer verstehen, weil der normale Kaffee doch „am besten“ sei. Für mich ist Kaffee genau wie Essen, ich kann nicht jeden Tag Pizza essen, irgendwann wird es langweilig und öde. Deshalb brauche ich meine Abwechslung beim Kaffeetrinken und wechsle fast täglich die verschiedenen Sorten durch.

Meine Freunde haben mich damit so weit bewogen, dass ich einen kleinen Beitrag zum Thema „Lohnt sich ein Kaffeevollautomat?“ schreiben will. Ich will die verschiedenen Vorteile, aber natürlich auch Nachteile eines solchen Geräts aufzeigen, damit Ihnen die Entscheidung leichter fällt.

 

Abwechslung und andere Vorteile

In meiner kleinen Geschichte hat sich schon der erste Vorteil gezeigt: Die Abwechslung. Viele Leute wollen einfach eine Abwechslung beim Kaffee haben. Außerdem will ich meinen Gästen immer das passende Getränk anbieten können.

Der nächste Punkt ist zwar offensichtlich, wird aber oft vergessen: Die Simplizität. Es gibt meiner Meinung nach kein simpleres Kaffeezubereitungsgerät als einen Kaffeevollautomat. Die Maschine muss nur eingeschaltet werden, gegebenenfalls Bohnen bzw. Wasser nachgefüllt werden, und auf die gewünschte Kaffeesorte gedrückt werden. Jetzt ein paar Sekunden warten und der Kaffee ist schon fertig.

Ein weiterer Vorteil ist der Pflegeaufwand. Ein Kaffeevollautomat ist dank des automatischen Reinigungsprogramms sehr pflegeleicht. Zwar sollte die Maschine regelmäßig noch zusätzlich gereinigt werden(siehe „Kaffeevollautomat – Die richtige Reinigung), aber dieser Aufwand ist im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen gering.

Mein letzter Vorteil ist die frische des Kaffees. In einem Kaffeevollautomat werden in der Regel frische Bohnen in einen Behälter gefüllt, die dann beim Zubereiten immer frisch gemahlen werden. Dadurch entfaltet sich ein unbeschreibliches Kaffeearoma.

 

Nachteile

Das bringt mich auch gleich zum ersten Punkt der Nachteile: Die Kosten. Ein Kaffeevollautomat ist ohnehin schon eine sehr teure Anschaffung. Mit 500€+ sollte hierbei schon gerechnet werden, wenn man einen qualitativ hochwertigen Kaffeevollautomat haben will. Zu diesen hohen Kosten kommen dann noch die Folgekosten hinzu. Gute frische Kaffeebohnen sind in der Regel teurer als Kaffeepulver oder Kapseln. Einige Vollautomaten bieten zwar auch die Funktion an, Kaffeepulver zu verarbeiten, aber wenn man sich schon eine so teure Maschine zulegt, dann sollte nicht an den Bohnen gespart werden, denn so verliert der Kaffee sein frisches Aroma.

Ein weiterer kleiner Störpunkt für mich ist die Lautstärke der Maschine – zum Glück nur während der Zubereitung. Während er Kaffee zubereitet wird, wird der Kaffeevollautomat schon sehr laut im Vergleich zu anderen Kaffeemaschinen. Aber, dass ein so großes Gerät nicht leise sein kann, war mir schon im Voraus klar. Wie gesagt ist das nur ein kleiner Störfaktor.

Apropos Größe, ein Kaffeevollautomat nimmt sehr viel Platz ein, weil es ja doch meist ein sehr wuchtiges Gerät ist. Also erst prüfen, ob das Gerät überhaupt in Ihre Küche hineinpasst.

Das waren die, meiner Meinung nach, nennenswerten Vor- und Nachteile eines Kaffeevollautomaten. Ich hoffe, dass Ihnen die Entscheidung, ob sich ein Kaffeevollautomat für Sie lohnt, durch meine Auflistung erleichtert wird.
Vergessen Sie nicht: Abwechslung ist das wichtigste!

Quellen: aroma-kaffeevollautomat.de
delonghi.com

Reinigung

Kaffeevollautomat – Die richtige Reinigung

Ein Kaffeevollautomat ist etwas ganz Tolles: Mit einem simplen Knopfdruck wird einer von vielen verfügbaren Kaffeesorten servierfertig automatisch zubereitet.

Weil ich schon länger von meinem eigenen Kaffeevollautomaten geträumt habe, wurde es auch für mich endlich Zeit mir einen zuzulegen. Fertig ausgepackt wurde das Gerät sofort angeschlossen und für die erste Benutzung vorbereitet. Nun stand ich vor der Wahl: Will ich einen normalen Kaffee, einen Espresso, vielleicht einen Latte Macchiato oder doch einen Cappuccino? Die Auswahl war zu Beginn überwältigend. Nach einer kurzen Bedenkzeit habe ich mich für einen Latte Macchiato entschieden. Nicht einmal 20 Sekunden musste ich warten, bis der Kaffee fertig zubereitet war. Ich nippte zum ersten Schluck an und war einfach sofort mitgerissen. Der Geschmack und die Frische des Kaffees haben mich in ihren Bann gezogen.

Aber auch ich wusste, dass ein Kaffeevollautomat einem leider nicht komplett die Arbeit abnehmen kann. Zwar läuft die Zubereitung vollautomatisch ab, aber leider kann die Maschine noch nicht selbst Wasser bzw. Bohnen nachfüllen oder sich komplett selbst reinigen. Mein Vollautomat hat zwar – wie fast jeder Kaffeevollautomat – ein Selbstreinigungsprogramm, jedoch wird dabei weder der Wassertank noch die Milchdüse ausreichend gereinigt. Viele Leute wissen nicht, dass das Selbstreinigungsprogramm nicht ausreicht, um die Maschine von Bakterien und Pilzen zu befreien. Deswegen will ich hier eine kleine Anleitung geben, wie Sie ihren Kaffeevollautomat richtig reinigen können und sollen.

Anleitung

  • Der wichtigste und einfachste Teil, der unbedingt regelmäßig, am besten täglich, gesäubert werden muss, ist der Wassertank. Besonders in hartem Wasser, das längere Zeit steht, nisten sich Bakterien sehr gerne ein. Deshalb sollten Sie den Wassertank regelmäßig zum einen mit frischem Wasser füllen und zum anderen mit einem Tuch auswischen.
  • Besonders wichtig für Milchliebhaber ist die Reinigung des Milchaufschäumers. Bei vielen Geräten kann dieser komplett abmontiert werden und dann mit frischem Wasser durchgespült werden. Aber in der Regel reicht es, wenn Sie den Schlauch nach der Benutzung mit einem feuchten Tuch abwischen und dann noch einen kurzen Dampfstoß nachgeben. So sollte der Schlauch von allen Milchresten, die einen idealen Brutherd für Bakterien und Pilze bieten, bereinigt sein.
  • Ein mal pro Woche sollten Sie alle Teile, die sich leicht abmontieren lassen, ausbauen und mit heißem Wasser abspülen und abwischen. Nach einiger Zeit bilden sich einfach Bakterien bzw. Pilze innerhalb der Maschine, weil es dort immer wieder leicht feucht werden kann.
  • Zuletzt sollten Sie das automatische Reinigungsprogramm der Maschine benutzen. Dabei wird in der Regel entkalkt und ausgespült. Vergessen Sie aber nicht nach der Reinigung den Auffangbehälter gründlich auszuwaschen, denn es wird sicher vorkommen, dass ein Teil des ausgespülten Wassers dort landet.

 

Wenn Sie diese einfachen Schritte befolgen, wird ihr Kaffeevollautomat stets keimfrei sein, so dass der Kaffee immer sauber und gesund bleibt.

Für mich ist mein neuer Kaffeevollautomat eine wahre Bereicherung, mir wird so viel Arbeit abgenommen und muss nur so wenig Aufwand dafür aufbringen.

Espresso

Wie funktioniert eine Espressomaschine?

Als Kaffeekenner und -Liebhaber kommt man an Espresso nicht vorbei. Das italienische Heißgetränk erfreut sich internationaler Beliebtheit und verwöhnt jeden Kaffeeliebhaber mit vollaromatischem Genuss. Um den perfekten Espresso zubereiten zu können benötigt man vor allem jede Menge Know How. Für wahre Espresso-Fans ist die Zubereitung eine eigene Religion.

 

Die Zubereitung

Das A und O eines guten Espressos ist der Kaffee und der damit einhergehende Mahl Grad des Kaffeepulvers. Um die perfekte Körnung zu finden bedarf es viel Übung. Für einen einfachen Espresso benötigt man etwa 18-21 Gramm Kaffeepulver. Dieses wird in den Siebträger der Espressomaschine gegeben. Dabei ist zu beachten, dass das Pulver gleichmäßig im Siebträger liegt. Es dürfen sich beim Brühvorgang keine sogenannten Wasser Channels bilden. Diese entstehen wenn das Kaffeepulver an einigen Stellen lockerer ist, oder wenn sich noch Wassertropfen im Siebträger befunden haben. Sauberes und exaktes Arbeiten ist also sehr wichtig. Bringen Sie den Siebträger mit dem Kaffeepulver an der Espressomaschine an und starten Sie das Gerät. Ihr heißer, aromatischer Espresso läuft Sirup artig in Ihre Tasse.

 

Modelle und Preissegmente

Beim Barista und hochgeschätzten Kaffeekennern wird ein frischer Espresso idealerweise mit einer Siebträgermaschine zubereitet. Auf dem Markt findet man unzählige Modelle in allen Preisklassen. Da die Zubereitung von Espresso und der damit verbundene Genuss eine sehr exquisite Art des Kaffeeerlebnisses ist, empfiehlt es sich auf namhafte Hersteller und hohe Qualität zu setzen. Hochwertige Materialien, sowie eine saubere und einwandfreie Verarbeitung zahlen sich in der Qualität des Produkts aus. Lassen Sie sich vom Espressomaschine Test unterschiedliche Modelle aufzeigen und finden Sie das geeignete Gerät für sich und Ihre ganz persönlichen Kaffeewünsche.

 

Kaffeemühlen für Espresso

Wenn Sie gerne Espresso trinken und sich an die Kunst der Espressozubereitung heranwagen wollen, dann sollte ganz oben auf Ihrer Anschaffungsliste die passende Kaffeemühle stehen. Nehmen Sie hier unbedingt Abstand von Discounterartikeln. Diese liefern keine ausreichend gute Kaffeequalität. Der Mahl Grad ist eines der wichtigsten und entscheidenden Dinge beim Aroma und der Konsistenz Ihres Espressos. Mit einer hochwertigen Kaffeemühle können Sie den Mahl Grad genauer einstellen und variieren. Um herauszufinden wie der Mahl Grad am besten ist, muss man viel ausprobieren und experimentieren. Wir wünschen viel Freude beim Genuss Ihres eigens zubereiteten Espresso.