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Instant Kaffee

Jeder kennt es: Morgens klingelt der Wecker, aber das Bett ist einfach viel zu gemütlich. Deswegen wird die Schlummerfunktion aktiviert – und das 4 mal hintereinander. Dadurch geht wertvolle Zeit am Morgen verloren, wodurch man dann in schieren Stress gerät. Nicht einmal hat man noch Zeit sich einen Kaffee zu machen, um frisch zu werden. So beginnt der Tag gleich stressreich und voller Müdigkeit.
Für dieses Problem habe ich nun aber endlich eine Lösung gefunden: Instant Kaffee. Viele denken sich jetzt wohl Sachen wie „Instant Kaffee schmeckt doch widerlich“ oder „Das kann nichts Gutes sein“. Na klar, wer Instant Kaffee trinkt, darf keine Geschmacksexplosion erwarten, aber er ist nicht wirklich schlecht. Seinen Zweck, mich wach zu halten, erfüllt er auf jeden Fall. Um Ihnen das Thema, Instant Kaffee, näher zu bringen, widme ich diesen Beitrag eben diesem.

Wie wird Instant Kaffee hergestellt?

Viele Menschen denken, ein Instant Kaffee sei jedes kaffeehaltige Getränk, das sich mit etwas heißem Wasser in eine „Spezialität“ verwandelt. Aber das ist nur die halbe Wahrheit. Instant Kaffee ist im eigentlichen Sinne nur ein reines Kaffeeextrakt. Dieses wird aus Kaffee hergestellt und enthält keine weiteren Zusatzstoffe wie zum Beispiel Milchpulver, Aromastoffe oder Geschmacksverstärker. Hergestellt wird der Instant Kaffee durch vier verschiedene Schritte in der Kaffeerösterei

Erster Schritt: Das Rösten und Mahlen rohen Kaffees

Wichtig ist hierbei, dass beim Mahlen eine gewisse Achtsamkeit eingehalten werden muss, denn hier sollte eine recht grobe und einigermaßen gleichmäßige Konsistenz entstehen, damit der reibungslose Ablauf der nächsten Schritte gewährleistet ist.

Zweiter Schritt: Extrahieren aus dem gemahlenen Kaffee

Für diesen Schritt sind komplexe Maschinensysteme, die sogenannten Extraktionssäulen oder Perkolatorenbatterien, und ein möglich weiches Wasser von Nöten. Die Säulen werden nun mit Kaffee gefüllt und das Wasser auf einer bestimmten Temperatur, einer fest bestimmten Frequenz und Druck hinzugegeben. Dadurch entsteht der sogenannte Dünnsaft, der im nächsten Schritt weiter verarbeitet wird.

Dritter Schritt: Konzentrieren des Extrakts

Hier wird dem gewonnenen Dünnsaft das hinzugegebene Wasser wieder entzogen, wodurch ein Kaffeedicksaft entsteht. Dieser Schritt wird mit einem ausgeklügelten Temperatursystem durchgeführt. Der Dünnsaft wird so stark gekühlt, dass das Wasser kristallisiert. Dadurch lässt es sich jetzt vom Kaffeeextrakt trennen.

Vierter Schritt: Trocknen des Extrakts

Bei diesem Schritt gibt es mehrere Möglichkeiten, das Extrakt zu trocknen: Das Sprühtrocknen, die Agglomeration oder das Gefriertrocknen.
Das Sprühtrocknen wird im Trockenturm durchgeführt. Dabei wird das Konzentrat versprüht und das Wasser verdunstet, so dass feine Kaffeekügelchen entstehen. Die Agglomeration ist das perfektionierte Sprühtrocknen. Nach dem Trocknen werden die Kügelchen noch einmal eingesprüht, so dass die bekannten Kaffeekörnchen entstehen. Beim Gefriertrocknen bleibt sehr viel vom ursprünglichen Aroma übrig, weil das Konzentrat extrem schnell abgekühlt wird.

Wie viel Kalorien hat ein Instant Kaffee?

Im Grunde hat ein Instant Kaffee, dem kein Zucker oder Milch hinzugefügt wurde, auch kaum Kalorien. Hier ist es nämlich ähnlich wie mit schwarzem Kaffee: Solange kein Zucker enthalten ist, hat er kaum Kalorien, denn nur diese Zusatzstoffe treiben den Kaloriengehalt von Kaffee in die Höhe.

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